Bürogebäude


Seit Januar 2000 befindet sich die Ingenieurgemeinschaft Lamparter in neuen Räumlichkeiten. Erwähnenswert hierbei ist nicht nur das neue Verwaltungsgebäude als solches, sondern vor allem die Technologie, die bei der Planung und beim Bau angewandt wurde. Das Verwaltungsgebäude wurde konsequent von Beginn an als Passivhaus geplant. Das Gebäude befindet sich in zentraler, städtebaulich prägnanter Lage auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände der Stadt Weilheim umgeben von zweigeschossiger Wohnbebauung.




Das äußere Erscheinungsbild des kompakten Baukörpers gliedert sich in einen 2-geschossigen Baukörper mit horizontaler Holzverkleidung und das zurückgesetzte Dachgeschoss, abgelöst mit einer Verkleidung aus Faserzementplatten. Das Gebäude weist aufgrund seines extrem guten Wärmedämmstandards, seines kompakten Baukörpers, der passiven Solarenergienutzung und einer Lüftungsanlage mit hoch-effizienter Wärmerückgewinnung und Erdreichwärmenutzung einen spezifischen Heizenergiebedarf von nur 12 kWh pro Quadratmeter beheizter Nettogrundfläche und Jahr auf, was eine Beheizung lediglich über eine Zuluft-Nacherwärmung ermöglicht. Im Rahmen der Evaluierung sollen die in der Planung prognostizierten Energieverbräuche und raumklimatischen Bedingungen sowie das Nutzerverhalten meßtechnisch erfaßt und analysiert werden. Aus den erhaltenen Erkenntnissen und Daten sollen Systemoptimierungen erarbeitet und Validierungen von Planungsprogrammen durchgeführt werden.



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Quelle: Architekten Werkgemeinschaft Maier, Weinbrenner, Single
Solarbau:Monitor


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